Frischer Wind und neue Farbe für den Quartierspavillon

22.09.2026  Aktionstermin ‚Neuer Wind und frische Farbe‘   (Kennenlernen, Netzwerken und Renovierungsaktion)   Der Quartierspavillon nimmt Fahrt auf: um uns rund um Ideen für den Quartierspavillon ausgiebig auszutauschen, haben wir am Nachmittag unsere orangenen Quartiers-Hocker herausgeholt und vor dem Pavillon in der spätsommerlichen Sonne gesessen. Im Vordergrund standen das Kennenlernen untereinander, das Ideen-Ausloten – für Vorbeigehende aus dem Quartier gut sichtbar haben wir dort gesessen und Pläne geschmiedet.

Dabei waren wir überrascht, dass sich die Zuordnung der Räume zu den verschiedenen Interessierten sich so selbstverständlich ergibt: alle fünf dauerhaften Nutzungsparteien können einen Raum beziehen, der gut für die Zwecke passt. Die Zuordnungen der einzelnen Räume haben wir auf dem Grundriss dargestellt (Galerie). Vereinbart ist, dass als Gegenleistung für die Räume ein kostenfreies Angebot für die Nachbarschaft anbieten. Etliche Formate sind bereits in Vorbereitung. Wir sind höchst gespannt!

Der Hauptraum bleibt dauerhaft für temporäre Nutzungen reserviert: den Auftakt machen hier die beiden Künstlerinnen Elisabeth Wagner und Kerstin Grobler, die dort für den Zeitraum von zwei Wochen großformatige Malereien erschaffen, im Hauptraum finden auch die beiden kostenfreien Workshops der zwei statt (s. ‚Termine‘), die beiden freuen sich übrigens jetzt schon über die ersten Anmeldungen. Bei eigenen Ideen für eigene Formate für den Hauptraum bitte beim Quartiersmanagement melden!

Im Anschluss an unser Gespräch haben wir bis in den Abend hinein tatkräftig angepackt und die neuen Farben auf Wänden und Stützen aufgebracht. Das Gestaltungskonzept hatte Dorothee Linneweber im Vorfeld entwickelt und auch alle notwendigen Materialien besorgt und angeliefert. Die Grundidee: mit möglichst wenig Material- und Arbeitsaufwand zunächst den Hauptraum des Pavillons für die neuen Nutzungsideen zugeschnitten zu gestalten. Die Farben dafür haben wir aus der ‚Quartiers-Farbpalette‘ gewählt und und uns dazu an unseren bisherigen Gestaltungsaktionen im Quartier orientiert (u.a. Garagen-Zuganghäuschen Innenhof Reusrather Straße). Das extrem intensive Gelb an den Wänden und auch unruhige grafische Gestaltungselemente mussten also weichen, wir wollten alles etwas zurückhaltender haben. Die neu angelegten schwarzen Flächen erschienen dabei im Vorfeld vielleicht etwas experimentell, unterstreichen aber aus unserer Sicht nun perfekt den ‚Arbeits- und Laborcharakter‘, bringen einen Hauch von Industrie-Atmosphäre in den Raum. Und genau das war das Ziel, denn im Raum wird ab sofort etwas gemacht, wird experimentiert, gearbeitet, gestaltet und gefertigt.

Die Flächen fertig gestellt hat Dorothee Linneweber am kommenden Tag – mit unserer Foto-Galerie laden wir nun zur Vorab-Besichtigung ein.

Der finanzielle Aufwand – einschließlich Erstausstattung und Basis-Möblierung – war bisher äußerst überschaubar, dies auch Dank der Möbelspenden von der Rheinwohungsbau und der AWO. In Planung ist nun, die weiteren Räume jeweils als ‚100-Euro-Projekt‘ zu renovieren. Gegenwärtig schätzen wir, dass wir so in Summe für sämtliche Innenräume des Pavillons mit Renovierungskosten in Höhe von etwa 1.000 Euro auskommen. Das Budget steht uns aus dem Verfügungsfonds bereit, mit dem die Stadt Düsseldorf das Projekt Wersten-Südost finanziell unterstützt.

Einen Eindruck vom Zustand der weiteren Räume vermitteln die Fotos in unserem Post zum Quartierspavillon https://www.zuhause-in-wersten.de/index.php/portfolio/atelierraum-im-quartierspavillon-zu-vergeben/

Die einzelnen Räume haben wir für verschiedene Nutzungsideen reserviert – zunächst einmal geht das Zuordnen genau auf. Um in den Quartierspavillon einziehen zu können und einen Schlüssel für die Eingangstür zu bekommen, ist es notwendig, eine Nutzungsvereinbarung zu unterschreiben – zum Download hier: 261002_Nutzungsvereinbarung-QPav (blanko)

 

Was zuvor geschah     Ab Oktober wird es rege und vielleicht auch bunt im Quartierspavillon: dann arbeiten dort im großen Raum zwei Künstlerinnen. Genauer gesagt, in der Zeit vom 26. Oktober bis 7. November. Weitere Ideen mit anderen Künstlerinnen sind gerade in Planung.

Nicht nur durch die großen Fenstersscheiben kann man also demnächst sehen, dass im Pavillon etwas los ist. Fest steht jetzt schon, dass zwischendurch auch die Türen für Menschen aus der Nachbarschaft offen stehen. Elisabeth Wagner, eine der Künstlerinnen, hat sich dazu zwei konkrete Angebote ausgedacht. An beiden kann man kostenfrei mitmachen. Materialien besorgen die beiden. Bei besonderen Ideen kann man auch eigene Materialien mitbringen.

Wichtig ist, in Kleidung zu kommen, die auch mit Farbe bekleckert werden darf. Oder eine Schürze mitbringen.

 

Mittwoch, 28. Oktober | 14 – 17:00 

Malen für Ungeübte nach Vorlagen von Postkarten oder Fotos oder frei nach eigenen Ideen. 

 

Mittwoch, 4. November | 14 bis 17:00

Malen für Kinder ab 6 Jahren: freies Malen auf Papier, Packpapier oder alten Tapeten.

 

Die große Fensterfläche wird in dem Zeitraum übrigens zur Galerie: einige Arbeiten werden dort ausgestellt.

Wir freuen uns schon!